Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten
Eine Produktion des Konzerthauses Berlin
Ein musikalisches Theater mit Puppen und Objekten für eine Spielerin und eine Pianistin nach der Geschichte von Jean de Brunhoff, mit Musik von Francis Poulenc.
Für Kinder ab 4 Jahren.
| Buch und Spiel: | Anne Swoboda |
| Klavier: | Angela Gassenhuber |
| Regie: | Helmut Geffke |
| Ausstattung und Puppen: | Annekatrin Heyne |
| Objekt-Bau: | Ewald Otto |
| Kostüme: | Petra E. Becker |
| Licht: | Ingo Schulz |
| Produktionsassistenz: | Marlene Weickmann |
| Dramaturgie und Produktionsleitung: |
Gabriele Nellessen |
Babar, der kleine Elefant, ist in den mehr als siebzig Jahren, die seit seiner „Geburt“ vergangen sind, wohl zu einer der bekanntesten Tierfiguren der Kinderbuchliteratur geworden. Geboren wurde er im Kinderzimmer der französischen Familie de Brunhoff als Hauptperson einer Gutenacht-Geschichte, welche die Mutter Cecile ihren Söhnen Laurent und Mathieu erzählte. Die Geschichte gefiel den Kindern und sie baten ihren Vater, den Maler Jean de Brunhoff, Bilder dazu zu malen.
„Histoire de Babar le petit éléphant“ erschien 1931 als reich bebildertes Kinderbuch und war so erfolgreich, daß sie schon bald in viele Sprachen übersetzt wurde. Die erste deutsche Ausgabe erschien 1946. Zu dieser Geschichte hat der französische Komponist Francis Poulenc eine wunderbare Musik komponiert.
Die Idee, Babar „auf die Tasten zu bringen“, verdanken wir einem kleinen Mädchen aus Poulencs Verwandtschaft. Es kritisierte sein Klaviergeklimper, stellte ihm das Babar-Buch aufs Pult und meinte: „Warum spielst du nicht das?“ Es dauerte jedoch einige Jahre, bis sich Poulenc ernsthaft an die Ausarbeitung des Stücks machte. 1945 war die Komposition fertig.
Die im Konzerthaus erklingende Klavier-Version ist die originale Fassung; die weitverbreitete Orchesterfassung hat nicht Poulenc, sondern Jean Francaix eingerichtet.
In der Inszenierung des Konzerthauses führt ein „Vorspiel“ zu dem eigentlichen Beginn der Geschichte hin. In ihm werden die kleinen Zuschauer und -hörer mit allem bekannt gemacht, was in der folgenden Aufführung dazu beiträgt, die Bilder, die Jean de Brunhoff und Francis Poulenc mit Pinsel und Musik gezeichnet haben, vor unseren Augen lebendig werden zu lassen.
Ausgehend von den Klängen der Komposition werden die Abenteuer des kleinen Elefanten durch das Spiel mit Raum, Puppen und Objekten lebendige Realität. Bild, Sprache und Musik lassen das Publikum an Babars Erlebnissen teilhaben.
Mit freundlicher Unterstützung von Zukunft Konzerthaus e.V.
Premiere: 3.2.2007

