Vom Fischer und seiner Frau
über die Farben des Meeres, gestrandete Wünsche und den Reichtum der Welt.
Theater mit Puppen und Objekten für Kinder ab 5 Jahren
Idee, Spiel: Anne Swoboda
Regie, Musik: Helmut Geffke
Szenographie: Susanne Müller, Stella Jabben
Aus einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, stammt das Märchen vom Fischer, der auszieht, sein Netz auszuwerfen, um große Beute zu machen. Lebendig und ungestillt wie eh und je ist unsere Sehnsucht nach dem, was wir nicht haben. Wir sehen uns dem sprechenden Fisch gegenüber, der uns nach unseren Wünschen fragt. Können Fische wirklich sprechen? Und was würden wir uns wünschen?
Was passiert, wenn die Wünsche maßlos werden und der Traum wie eine Seifenblase zerplatzt? Ist man am Ende klüger als am Anfang? Ist jedes Ende nicht auch ein Anfang? Begeben wir uns nicht ganz bewusst und lustvoll, ohne die Konsequenzen zu bedenken, in Traumwelten, weil dies der Ort unserer Kreativität und Phantasie ist?
Ein Theaterstück für eine Spielerin, die durch ihre Wandelbarkeit und die Verwandlung des sie umgebenden Raumes und Bühnenmaterials die uralte Geschichte vom wunschlosen Glücklichsein erlebbar werden lässt.
„Eine faszinierende Inszenierung, mit viel Schalk, Schelm und Sinnenfreude, spannend durch ständigen Wechsel der Perspektiven und Rollen, sehr zu empfehlen für alle, die das Wünschen und Staunen nicht verlernen wollen.”
(SpielArt Nr.29 III/2003)
Premiere: 10/2003
Die Produktion „Vom Fischer und seiner Frau“ wurde in Berlin für den Theaterpreis IKARUS 2004 als herausragende Theaterinszenierung für Kinder und Jugendliche nominiert.
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